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Mehrsprachiges Demographisches Wörterbuch (zweite Ausgabe 1987)

Wechsel des Bildungsgangs

Aus Demopædia
Version vom 5. März 2010, 11:42 Uhr von NBBot (Diskussion | Beiträge) (Charlotte Höhn et al., zweite Ausgabe 1987)
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Wechsel des Bildungsgangs  
Definition aus der zweiten Ausgabe (1987)


Andere Statistiken befassen sich mit dem Schul- und Studienverlauf, beginnend bei der untersten Grundschulklasse bis zum Abschluß auf verschiedenen Bildungsniveaus. Abgesehen von Tod oder schwerer Krankheit erfolgt der Schulabgang1 eines Schülers frühestens nach Ablauf des schulpflichtigen Alters, falls dieses gesetzlich festgelegt ist. Die Drop out Quote2, Schulabbrecherquote2 gibt die Wahrscheinlichkeit des Abgangs während bzw. am Ende eines bestimmten Schuljahrgangs an. Sie wird ähnlich errechnet wie die Sterbewahrscheinlichkeit (431-1) in einer Sterbetafel. Der komplementäre Ausdruck dazu ist die Schulverweilquote3, Retentionsquote3; sie verweist auf den Anteil der Schüler, die die Schule fortsetzen. Mit Hilfe solcher Quoten kann man Schulabgangstafeln4 erstellen und damit die durchschnittliche Dauer des Schulbesuchs5 berechnen. Am Ende eines jeden Schuljahres können Schüler, die das „Klassenziel” nicht erreichen, ihre Ausbildung nicht beenden wollen und auch keinen Wechsel ihres Bildungsgangs6 anstreben, das Jahr wiederholen. Im Hinblick auf die Zahl der Wiederholenden kann die Wiederholungshäufigkeit7 in einem bestimmten Schuljahr ermittelt werden. Entsprechende Quoten lassen sich bei Hochschulstudierenden für Studiengänge oder formal festgelegte Studienabschnitte berechnen.

  • 1. Die Verhältnisse in manchen Ländern führen auch zum vorzeitigen Abbruch aus ökonomischen Gründen.


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